An einem Donnerstag Anfang September ging es für 11 Bergmariechen in Fahrgemeinschaften los ins Kleinwalsertal. Von dort stiegen wir zur Mindelheimer Hütte auf. Der Aufstieg brachte uns bei sommerlichen Temperaturen schon etwas ins Schwitzen. Bei gutem Hüttenessen und einem spektakulär schönen Sonnenuntergang über den Allgäuer Bergen ließen wir den ersten Abend mit Spielen ausklingen.
Der Freitag startete mit absolutem Traumwetter. Nach dem Frühstück ging es für uns alle zusammen los Richtung Rappenseehütte. Der Weg führte über grüne Almen mit viel Kuhglocken-Geläut und wurde durch schöne Vesperpausen mit Bergpanorama abgerundet.
An der Rappenseehütte angekommen, wurden als erstes die Kuchen auf der Speisekarte getestet. Während ein Teil der Gruppe danach noch einen nahegelegenen Gipfel bestieg, machte sich der andere Teil zum Rappensee in dessen eiskaltes Wasser sich auch ein paar wagten. Insgesamt waren wir von der Rappenseehütte positiv überrascht, weil sie trotz ihrer Größe Gemütlichkeit und echte Hüttenatmosphäre bot.
Der Samstag war das Wetter leider eher durchwachsen. Es war kühl und unbeständig, und auf dem Plan stand der Heilbronner Weg zur Kemptner Hütte. Dieser war bei den Wetterbedingungen auch ziemlich anspruchsvoll. Dafür sahen wir heute einige Steinböcke auf unserer Etappe. Unterwegs war es für drei Leute an den ausgesetzten Stellen doch etwas zu heikel, weshalb sie sich für eine vorzeitigen Abstieg entschieden.
Nach der der schwierigen Etappe waren wir froh, auf der Kemptner Hütte anzukommen. Unser Fazit zur Hütte war dennoch im Vergleich zu den wirklich tollen beiden anderen Hütten, dass sich die Hütte etwas mehr nach Massenabfertigung und weniger nach Hüttenatmosphäre anfühlte.
Am Sonntag stand dann nur noch der Abstieg ins Tal und die Fahrt zurück nach Nürnberg auf dem Programm.


















