Bei noch einmal schönstem Spätsommerwetter machten sich zehn Bergmariechen am Freitag in den „wilden“ Osten der Bundesrepublik auf, um mal ein ganz neues Klettergebiet zu erforschen und mit dem sächsischen Porphyr auch mal einen anderen Stein in der Hand zu haben. Es ging ins schöne Leipzig, in dessen Nähe ein alter Steinbruch perfekte Bedingungen zum Klettern in allen Schwierigkeitsstufen bot.
Mit vollen Autos und Vorfreude im Gepäck verging die Autofahrt wie im Flug und wir bezogen unsere Ferienwohnung in der Heldenstadt. Aufgrund des schönen Wetters entschieden wir uns, den ersten Abend in einem urigen Biergarten ausklingen zu lassen. Am nächsten Tag ging es früh los zu unserem Kletterspot „Am Spielberg“.
Der Blick auf den See und die Kletterwände waren wirklich beeindruckt. Die Routen waren allesamt gut abgesichert und für alle Erfahrungsstufen waren schöne Passagen geschraubt. Als es zum Nachmittag recht warm wurde, waren die ersten Bergmariechen für die kühle Erfrischung im See sehr dankbar.
Am Abend haben wir die Stadt erkundet und ein paar Wahrzeichen der Stadt gesehen, lecker gegessen und die Vorteile eines Spätis kennengelernt. Schon eine schöne Sache, wenn man Getränke auch noch nach 20 Uhr kaufen kann.
Am Sonntag waren dann die verbliebenen Wände an der Reihe, beklettert zu werden. Hier wurden wir bis zum frühen Nachmittag noch einmal mit brutaler Sone belohnt. Zum Nachmittag und mit dem Einsetzen des Regens machten wir uns zurück auf den Weg nach Franken. Und eins war jedem klar: der Osten kann was! Sowohl Leipzig als auch das Klettergebiet waren sehr schön.







